Heutzutage wird das Thema Nachhaltigkeit immer mehr zum Standard. Viele Branchen suchen nach umweltfreundlicheren Methoden für ihre Geschäftstätigkeit. Das gilt auch für nachhaltige Verpackungsmethoden. Angesichts des weltweit zunehmenden Bewusstseins für nachhaltige Praktiken ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Verpackungen in einem noch nie dagewesenen Tempo steigt. Nach den neuesten Statistiken über nachhaltige Verpackungen sind 66 % aller US-Verbraucher und 80 % der Erwachsenen unter 34 Jahren bereit, einen Aufpreis für nachhaltige Produkte zu zahlen. Die Teilnahme an der Kreislaufwirtschaft ist nicht nur ein wohltuendes Greenwashing, sondern auch ein gutes Geschäft, das Ihnen hilft, sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Methoden haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. In diesem Blog werfen wir einen Blick auf einige der nachhaltigen Verpackungstrends, die wir im Jahr 2025 erwarten können.
Die nachhaltigen Verpackungstrends
Neben dem Recycling gibt es einige weitere nachhaltige Verpackungstrends, die von Unternehmen in größerem Umfang genutzt werden. Dies sind zehn Trends für nachhaltige Verpackungen, die im Jahr 2025 anstehen:
- CO₂-Kennzeichnung: Diese zusätzliche Kennzeichnung des Produkts informiert den Verbraucher über die Klimaauswirkungen seines Konsums. So werden Verbraucher sich der Folgen ihrer Kaufentscheidungen bewusster. Die CO₂-Kennzeichnung von Oatly auf Hafermilch zeigt den CO₂-Fußabdruck transparent an.
- Doppelseitige Etiketten: Eine weitere Strategie zur Abfallreduzierung ist die Verwendung doppelseitiger Etiketten. Durch den Druck auf der Rückseite einer transparenten Laminierung können Marken auf eine zweite, selbstklebende Vorderseite bei transparenten Verpackungen verzichten. Dieser Ansatz reduziert nicht nur den Materialverbrauch, sondern macht die Verpackung auch ästhetisch ansprechender und informativer für die Verbraucher. Marken für natürliche Schönheitsprodukte wie REN Skincare setzen auf doppelseitige Etiketten, um Eleganz und Nachhaltigkeit zu vereinen.
- Leichtbau und Verkleinerung: Beim Leichtbau werden dünnere Behälter und Etiketten verwendet, wodurch der Materialverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Methoden reduziert wird. Ein Beispiel hierfür sind die leichten PET-Flaschen von Coca-Cola, die weniger Kunststoff verbrauchen und gleichzeitig robust sind. Die Verkleinerung hingegen bedeutet, die Gesamtgröße und das Volumen der Produktverpackung zu verringern. Diese Strategie kann dazu beitragen, überschüssigen Abfall in der Kreislaufwirtschaft zu vermeiden, insbesondere bei Produkten, die anfällig für Verfall oder Umweltschäden sind. Es ist wichtig, diese Strategie den Verbrauchern verständlich zu machen, da diese sonst den Sinn kleinerer Verpackungsgrößen möglicherweise nicht verstehen.
- Biokunststoffe und biologisch abbaubare Materialien: Diese Materialien ersetzen nicht nachhaltige Kunststoffe und andere nicht wiederverwendbare Materialien. Zu dieser Kategorie gehören biobasierte, biologisch abbaubare und kompostierbare Verpackungsoptionen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Reishülsen, Mais, Baumwolle und Holz. Innovative Lösungen wie Verpackungen auf Pilzbasis und Materialien aus Algen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Materialien stammen nicht nur aus nachhaltigen Quellen, sondern kehren durch Kompostierung oder biologischen Abbau auch sicher in den natürlichen Kreislauf zurück und bieten so eine Kreislauflösung für Abfall. Beispiele hierfür sind die Plastiktüten von Avani auf Maniokbasis, die Pilzverpackungen von Evocative und die Beutel von Notpla auf Algenbasis, die beim London-Marathon für Gewürze und Getränke verwendet wurden. In diesem Blog stellen wir Ihnen zehn Arten von biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialien vor.
- Flexible Verpackungen: Flexible Verpackungen sind eine effiziente und kostengünstige Option aus Materialien wie Kunststoff, Papier und Folie. Sie eignen sich für verschiedene Produkte und lassen sich leicht individualisieren, was sie zu einer beliebten Wahl für nachhaltige Verpackungen macht. Die recycelbare, flexible Verpackung von KIND Bars vereint Ästhetik und Nachhaltigkeit.
- Wiederbefüllbare/wiederverwendbare Verpackungen: Dies bezieht sich auf Verpackungen, die von Unternehmen wiederverwendet werden können, nachdem die leere Verpackung vom Kunden zurückgegeben wurde. Dieser Trend zu wiederverwendbaren Verpackungen erinnert an die Zeit, als Milchmänner frische Milch in wiederverwendbaren Gläsern lieferten. Diese Praxis erlebt ein Comeback, insbesondere in den Bereichen Kosmetik, Körperpflege und Getränke. Ein Beispiel hierfür ist das Mehrwegverpackungsprogramm von Loop mit Marken wie Häagen-Dazs für Eiscremebecher. Wiederverwendbare Verpackungen sehen nicht nur gut aus, sondern sprechen auch umweltbewusste Verbraucher an, die bereit sind, einen höheren Preis für Produkte zu zahlen, die dazu beitragen, das schlechte Gewissen wegen Verpackungsmülls beim Einkaufen zu lindern. Durch die mehrfache Wiederverwendung der Verpackung kann die Umweltbelastung erheblich reduziert werden.
- Etiketten für Mehrwegverpackungen: Bei Mehrwegverpackungen müssen die Etiketten genauso haltbar sein wie die Behälter selbst. Marken wie Hydroflask und S'well entwickeln daher Haftetiketten, die deutlich länger halten als Etiketten auf Einwegplastik. Diese Etiketten, die wiederholter Verwendung standhalten, schonen nicht nur die Umwelt, sondern versorgen Verbraucher auch über einen längeren Zeitraum mit den notwendigen Produktinformationen.
- Intelligente Abfallvermeidungstechniken: Unternehmen setzen auf innovative Lösungen zur Reduzierung von Verpackungsabfällen, wie beispielsweise trägerlose Etiketten und moderne Laminiertechnologien. Trägerlose Etiketten, die beispielsweise von Unilever für Lebensmittelverpackungen verwendet werden, tragen dazu bei, Klebstoffreste zu minimieren und den Materialverbrauch zu senken. Obwohl sie nicht für jede Marke oder jedes Produkt geeignet sind, insbesondere nicht für solche mit schnelleren Produktionslinien, bieten sie eine praktische Möglichkeit zur Abfallreduzierung bei langsameren Produktionsgeschwindigkeiten, ohne die Effektivität der Verpackung zu beeinträchtigen.
- Plattformen für Kreislaufverpackungen: Marken erkunden zunehmend Plattformen für Kreislaufverpackungen wie Loop und Olive. Diese Programme ermöglichen den Austausch von Verpackungen zwischen Marken und ihren Kunden und fördern so das Ziel einer abfallfreien Zukunft. Durch die Wiederverwendung oder das Recycling von Verpackungsmaterialien tragen diese Plattformen dazu bei, Abfall zu reduzieren und die Lebensdauer von Verpackungsmaterialien zu verlängern – und damit zu einer nachhaltigeren Wirtschaft bei.
- Design für das Ende des Produktlebenszyklus: Marken legen zunehmend Wert darauf, dass ihre Verpackungsmaterialien recyclingfähig sind. Die Kombination von Papierverpackungen mit Kunststoffbehältern mag zwar sinnvoll erscheinen, kann aber Recyclingbemühungen behindern. Indem Marken das Ende des Produktlebenszyklus ihrer Verpackungsmaterialien berücksichtigen, können sie sicherstellen, dass sie zu einer echten Kreislaufwirtschaft beitragen.
Warum sind nachhaltige Verpackungstrends im Kommen?
Nachhaltige Verpackungstrends werden durch die dringende Notwendigkeit, die Umwelt zu schützen, angetrieben. Der Klimawandel ist zu einer globalen Krise geworden, und Nachhaltigkeit ist heute eine Priorität für Unternehmen und Verbraucher. Da Konsumgüterunternehmen 25 % der weltweiten Emissionen verursachen, ist die Verbesserung der Nachhaltigkeit von Verpackungen ein entscheidender Schritt zur Verringerung der Umweltbelastung.
Wichtige Trends bei nachhaltigen Verpackungen
Recycling ist seit langem ein Eckpfeiler nachhaltiger Verpackungen, aber es reicht allein nicht mehr aus. Zu den sich abzeichnenden Trends gehören der Ersatz von Kunststoffen durch Papier, die Verwendung von wiederverwendbaren Materialien und die Einbeziehung erneuerbarer und biologisch abbaubarer Optionen. Die 7R der nachhaltigen Verpackung bieten einen umfassenden Rahmen für die Verbesserung der Nachhaltigkeit:
-Ablehnen: Vermeiden Sie nicht nachhaltige Verpackungen.
-Reduzieren: Weniger Material verwenden oder umweltfreundlichere Alternativen wählen.
-Wiederverwendung: Materialien sollten nach Möglichkeit wiederverwendet werden.
-Erneuern: Verwenden Sie erneuerbare Ressourcen in Verpackungen.
-Recycling: Sicherstellen, dass Materialien wieder in die Lieferkette zurückgeführt werden können.
-Ersetzen: Schädliche Materialien durch nachhaltige Alternativen ersetzen.
-Umdenken: Verpackungen neu gestalten, um die Umweltbelastung zu minimieren.
Nachhaltige Verpackungstrends sind es wert, in sie zu investieren
Wenn Ihr Unternehmen nachhaltige Verpackungen benötigt, ist es wichtig, mit Bedacht zu investieren und mit Experten zusammenzuarbeiten, die sich auf umweltfreundliche Lösungen spezialisiert haben. Ob es sich um eine Verpackung cold seal oder eine Kartonverpackung handelt, die richtige Wahl hängt von Ihrem Produkt und Ihren Zielen ab. Trotz der Fortschritte bei umweltfreundlichen Verpackungen bleiben recycelbare Materialien ein Eckpfeiler der Nachhaltigkeit. Mit steigenden Recyclingraten sind Produkte aus Post-Consumer-Abfall (PCW) oder Post-Consumer-Recycling (PCR) zugänglicher denn je. Viele Marken setzen heute auf recycelte Kunststoffe, weil sie für die Umwelt vorteilhaft sind und bei den Verbrauchern gut ankommen. Die Verpackungsindustrie befindet sich im Umbruch, wobei die Nachhaltigkeit die Innovation und die Erwartungen der Verbraucher vorantreibt. Intelligente Techniken zur Abfallreduzierung, wiederverwendbare Designs, biobasierte Materialien und verbesserte Recyclingfähigkeit prägen eine grünere Zukunft. Wenn Unternehmen diese Trends aufgreifen, können sie sich an den Werten der Verbraucher orientieren und zu einem gesünderen Planeten beitragen.
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